Internationale Projekte

Erasmus +

Unsere Schule hat für dieses Schuljahr (2014-2015) 47.381 Euro erhalten. Binnen 2 Jahren können 28 Schüler nach Finnland, Deutschland und auf Mallorca fahren, um da ein einmonatiges Praktikum zu machen.

 

Leonardo Mobilitätsprojekt 2012/2013

Unsere Schule hat sich bei der Tempus Stiftung beworben und 26.556 EUR Unterstützung zur Durchführung eines Auslandspraktikums erhalten. Je 8 Schüler konnten die Möglichkeit wahrnehmen, im Oktober 2013 und 2014 einen Monat auf Mallorca zu verbringen.

Die Schüler haben im Praktikum sehr viel gelernt und ihr Leben wurde durch vielfältige Erfahrungen bereichert.

Wir hoffen, dass noch viele von unseren Schülern an solchen Erlebnissen beteiligt sein können.

Einige Fotos und Berichte hier zur Illustration des erfolgreichen Projekts:

 

Bericht 1

 

Termin: Oktober 2012

Ort: Servei Técnic Informátic  (Inca Balearische Inseln, Spanien)

Unser Praktikum hat in einem Computergeschäft stattgefunden. Wir reparierten die Computer und übernahmen auch Wartungsaufgaben. Der Arbeitsprozess hat immer mit der Identifizierung des Problems angefangen. Dann haben wir versucht, für das Problem eine Lösung zu finden. Meistens mussten wir Ersatzteile austauschen, das Operationssystem neu installieren und aktualisieren, sowie den Computer auf Viren überprüfen. Man hat uns gleich am Anfang gezeigt, was für Arbeiten verrichtet werden müssen und wie wir diese machen sollten. (z. B.: Daten speichern, Harddisks testen, Computerprogramme handhaben) Später waren wir schon im Stande, diese Aufgaben alleine zu machen. Was mich anbelangt, so habe ich in meinem Berufsfeld unzählige neue Erfahrungen gemacht. Die regelmäßige Kommunikation in einer fremden Sprache hat sowohl zu meiner sprachlichen Entwicklung als auch zur Förderung meiner Teamfähigkeit beigetragen. Unsere Vorgesetzten waren sehr hilfsbereit und ausgesprochen nett. Wir konnten uns auch für Freizeitaktivitäten genügend Zeit nehmen. Wir hatten außerdem Gelegenheit, die Kultur der Insel kennenzulernen, und die einmaligen Landschaften zu bewundern. Wir haben oft Ausflüge gemacht, sind gewandert, haben die Berge und die Meeresküste erforscht. Unser Spanisch ist auch erheblich besser geworden, da die Einheimischen nicht sehr gut Englisch sprechen konnten. J

Wir hatten auch die Möglichkeit, Sport zu treiben. Wir sind regelmäßig zum Basketball- und Fußballplatz gegangen, wo wir mit unseren Gastgebern zusammen gespielt haben.

Dank unserer Begleiterin, Frau Hegyi war die Reise gut organisiert und auch sehr angenehm. J Während des Aufenthaltes ergaben sich keinerlei Schwierigkeiten, und wir sind überall rechtzeitig angekommen. Die 4-Bett-Appartements waren bestens ausgestattet. (Spül- und Waschmaschine, Wäschetrockner, Herd, Sofa, Fernseher, Klimaanlage…) Wir hatten eine sehr schöne Wohnung, die einmal in der Woche von einer Putzfrau gereinigt wurde.

Vor der Reise hat man uns in Ungarn etwa einen Monat lang auf alles vorbereitet, was wir wissen mussten, um das Praktikum erfolgreich zu absolvieren. In den Englischstunden lernten wir die technische Fachsprache, aber wir hatten auch Spanischstunden, wo wir z. B.: die spanische Kultur kennen gelernt oder darüber einige Informationen bekommen haben, wie wir uns den Einheimischen gegenüber verhalten sollten.

Während unseres Aufenthalts hat uns Manola sehr viel geholfen. Egal, was für ein Problem wir gerade hatten, er hat uns bereitwillig zur Verfügung gestanden. Wir hatten ihm wirklich viel zu verdanken.

Am ersten Tag haben wir unsere Partnerschule besucht, wo man uns sofort herumgeführt hat. Dann hat man uns auch zum Mittagessen eingeladen. Die Organisation und die Struktur der Schule waren ganz ähnlich wie die unserer Schule, aber bei ihnen konnte man auch Automechaniker lernen. Deshalb hatten sie auch eine riesige Autowerkstatt. Die Schule war jedenfalls sehr gut ausgestattet, aber eigentlich nicht besser, als unsere Schule.

 

Bericht 2

Ich kann immer noch nicht begreifen, dass ich einen Monat auf Mallorca verbringen konnte. Es war ein einzigartiges, eindrucksvolles Erlebnis. Wir konnten unseren Gastgebern während des Praktikums vieles absehen, was wir in der Schule eigentlich nicht lernen konnten.

Über die Spanier kann ich nur sagen, dass sie hilfsbereit, nett und auch sehr lustig sind.  Aus unserer Schule hatten 8 Schüler die Möglichkeit, dieses Praktikum mitzumachen. Unsere Unterkunft war in einer kleinen Stadt namens Inca. Sie befindet sich inmitten der Insel. Je 4 Schüler wohnten in einem Appartement. Die Wohnungen waren voneinander etwa 10 Minuten entfernt, und beide waren sehr schön und sauber. Wir wohnten im vierten Stock. Unser Appartement hatte einen langen Balkon, von wo aus man einen wunderschönen Blick auf die nahe gelegenen Bergen hatte.

 

Morgens haben wir uns beim Frühstück auf den Balkon gesetzt, die Berge bewundert und den atemberaubenden Ausblick genossen.

Unser Arbeitsplatz befand  sich in der Innenstadt von Palma de Mallorca . Wir sind jeden Tag um 9 Uhr mit einem pünktlichen und bequemen Zug in die Stadt gefahren. Wir mussten das Praktikum meistens in Behörden und Schulen ableisten. Wir haben Drucker in Betrieb gesetzt, sie angeschlossen und erkennen lassen, interaktive Tafeln in Betrieb genommen oder kleinere Wartungsaufgaben verrichtet. Im Geschäft haben wir meistens Computer repariert, aber es kam auch vor, dass wir gelötet haben.

Zwei unserer drei spanischen Kollegen konnten ein bisschen Englisch sprechen, deshalb war das Englische unsere gemeinsame Sprache. Alle drei waren trotz der sprachlichen Schwierigkeiten hilfsbereit und auch sehr nett zu uns.

Fachlich haben wir unglaublich große Fortschritte gemacht. Kenntnisse werden in der Schule nämlich ziemlich oberflächlich vermittelt, aber da konnten wir durch die Praxis einen tieferen Einblick in die Welt unseres Berufs/Fachgebietes/ gewinnen.

Abends hatten wir genügend Zeit auszugehen, weil wir in der Regel bereits um 4 Uhr nachmittags „zu Hause“ waren. Es war ein riesiges Erlebnis für mich, an die Meeresküste zu gehen, weil ich noch nie Gelegenheit hatte, im Meer zu baden.

Wir waren auch in Valldemossa, in einem kleinen Städtchen zwischen den Bergen. Da haben wir unsere Wanderung begonnen, denn wir haben einen 900 Meter hohen Berg bestiegen. Von der Spitze aus hatten wir einen sensationellen Ausblick auf das unendliche Meer.

Alles in allem kann ich nur sagen, wenn jemand mir mal einen Flug nach Mallorca schenken würde, packte ich sofort meine Sachen  in meinen Koffer, ohne zu überlegen. Ich glaube, damit habe ich eigentlich alles über unsere Reise erzählt.

Unsere Schule beteiligt sich seit Jahren an verschiedenen EU- Ausschreibungen. Im Laufe der Jahre haben viele unserer Schüler und Lehrer an den gewonnenen Projekten gearbeitet. Im Laufe der Zusammenarbeit an den Comenius und Leonardo Programmen haben wir viele Kenntnisse erworben und mit unseren Partnern auch wertvolle Erfahrungen ausgetauscht.

 

 

 

Bericht 3

Unsere Reise hat am 22. Oktober 2013 begonnen. Wir sind frühmorgens nach London geflogen, und am darauf folgenden Tag auf Mallorca gelandet. Nach einem vierwöchigen Aufenthalt sind wir am 22. November nach London zurückgeflogen und dann einen Tag später, am 23. November sind wir daheim, in Ungarn, angekommen.

Kaum auf Mallorca gelandet, spürte ich sofort, an einem ganz besonderen Ort zu sein, denn die Palmen und das Wetter verliehen der Insel eine einzigartige Atmosphäre. Die Menschen waren freundlich, das Ambiente war ruhig und familiär, und ich habe nicht einmal daran gedacht, wie weit weg ich von zu Hause war, weil ich mich fast wie daheim fühlte. Wir wohnten in einem echt spanischen Städtchen, wo es enge Gassen und schattige Häuser gab. Unsere Mietwohnung war gemütlich und gut ausgestattet.

Ich habe diesen Monat auf Mallorca mit drei Schulkameraden aus dem gleichen Jahrgang verbracht. Zuerst war es ein etwas komisches Gefühl, zusammen zu wohnen, denn ich kannte nur einen von ihnen. Alle drei waren längst miteinander befreundet, deshalb war ich derjenige, der sich am ehesten anpassen musste. Aber es bereitete mir keine besonderen Schwierigkeiten. Ich habe mich mit ihnen ganz schnell angefreundet, und ich denke, wir alle haben gelernt, wie man mit relativ unbekannten Menschen unter einem Dach leben kann. Das war eine äußerst positive Erfahrung für uns alle. 

Ich habe zusammen mit einem der Schulkameraden in der Ies Pau Casesnoves Mittelschule als IT-Systemadministrator gearbeitet. Wir hatten mit der Wartung und der Aktualisierung von Computern zu tun, aber wir mussten auch Tonsysteme, Projektoren und virtuelle Tafeln kalibrieren, beziehungsweise mit dem Netzwerk oder dem Computer in Übereinstimmung bringen. Die Hilfsbereitschaft unseres Chefs hat uns sehr beeindruckt. Er hat immer alles geduldig erklärt, wenn wir ein für uns völlig neues Problem lösen mussten.

Über Mallorca selbst könnte man auch viel Interessantes erzählen. Wir haben unzählige schöne Landschaften aufgesucht. Es war für mich ein einzigartiges Erlebnis, die Meeresküste zu sehen, da ich noch nie die Gelegenheit hatte, ans Meer zu reisen. Ich wäre eigentlich gerne länger geblieben, weil ich mich hier so schnell wie daheim gefühlt habe.

Zusammenfassend kann ich nur so viel hinzufügen, dass dieses Erlebnis unser ganzes Leben prägen wird. Ich habe gelernt, mein Leben „allein“ zu führen, und ich konnte erfahren, was für ein  Gefühl es ist, im Ausland eine längere Zeit zu verbringen. Diese Erfahrung war für mich sehr positiv. verstehe ich nicht den Satz

Abschließend möchte ich all denen Dank sagen, die uns ermöglicht haben, diese eindrucksvollen und unvergesslichen Tage zu erleben!

 

In der Partnerschule

In der Heimat

Freizeit

Palma

Inca

Arbeitsplätze

Hier die Zeitung der Partnerschule, in der auch das Projekt zu finden ist.

Leonardo - Mobilitäten

2008-2009 - 16 Praktika in Finnland

Leonardo Partnerschaften

2009-2011- Projekt zur Förderung der beruflichen Bildung
Partner: Republik Türkei, Schottland

2008-2010 – Projekt zur Förderung der beruflichen Bildung
Partner: Finnland, England, Spanien

Comenius Schulpartnerschaften

2005-2006 – Fremdsprachenprojekte
Partner: Italien

2003-2004 – Umweltschutzprojekte
Partner: Österreich, Griechenland, Deutschland, Norwegen

Unser gegenwärtiges Projekt: 

Wir lassen natürlich nicht nur unsere Schüler reisen, sondern wir haben auch ausländische Schüler im Rahmen eines Berufspraktikums zu Gast. Junge Leute aus Finnland und Spanien kommen immer wieder nach Ungarn, und sie verbringen bei uns 3 bis 10 Wochen. Wir haben zurzeit 11 spanische Gastschüler an unserer Schule.

Projekt ohne Grenzen 

Im Jahre 2010 waren 8 Schüler in der Woiwodina, 48 Schüler in Siebenbürgen.  

GB DE HU